Archives du mot-clé Venarey-les-Laumes

Nach einigen Umorganisationen wunderbare Ferien

IHRE FAHRT

Gebuchtes Boot : Estivale QUATTRO
Bootsname : Chablis
Abfahrtsbasis : Brienon / Burgund (Frankreich)
Ankunftsbasis : Venarey / Burgund (Frankreich)
Abfahrtsdatum : 24/09/2016
Ankunftsdatum : 01/10/2016

DER ABLAUF IHRER FAHRT

Empfang : 4 Stars
Übergabe des Bootes : 4 Stars
Zustand des Bootes : 2 Stars
Ausstattung des Bootes : 3 Stars
Zustand der Bootsausstattung : 3 Stars
Rückgabe des Bootes : 4 Stars
Ihre Bemerkungen und Vorschläge über den Ablauf der Fahrt :
Das Boot hatte von Anfang an Fischerleinen und ähnliches um die Welle, daher starke Vibrationen und schliesslich eine Panne mit Wartezeit von knapp 4 Stunden.

IHRE EMPFINDUNG ÜBER IHRE FERIEN

Sie sind : 3 Stars
Welche Erinnerungen behalten Sie ihrer Ferien ?
Wir hatten die 900DP gebucht von Venarey nach Brienon. Wegen Panne dieses Bootes Upgrade auf Estivale Quattro, aber umgekehrte Fahrtrichtung. Nach einigen Umorganisationen wunderbare Ferien, sehr nette Leute (Eclusiers, Bevölkerung, Nicols), schönes Boot für 3 Personen.
Leider aber schon die zweite Panne mit einem Nicols-Boot.

SIE UND NICOLS

Werden Sie nochmals bei Nicols buchen ? Vielleicht

VERFASSER

Name : Thomas
Stadt : FRAUENFELD
Land : Schweiz

Zufrieden

IHRE FAHRT

Gebuchtes Boot : Confort 1100
Bootsname : Kimberly
Abfahrtsbasis : Venarey / Burgund (Frankreich)
Ankunftsbasis : Brienon / Burgund (Frankreich)
Abfahrtsdatum : 24/09/2016
Ankunftsdatum : 01/10/2016

DER ABLAUF IHRER FAHRT

Empfang : 4 Stars
Übergabe des Bootes : 3 Stars
Zustand des Bootes : 3 Stars
Ausstattung des Bootes : 4 Stars
Zustand der Bootsausstattung : 4 Stars
Rückgabe des Bootes : 3 Stars
Ihre Bemerkungen und Vorschläge über den Ablauf der Fahrt :
Einschaltknopf Motorelektronik musste immer mehrmals Gedrückt werden.
( schlechter Kontakt, besonders am Morgen )

IHRE EMPFINDUNG ÜBER IHRE FERIEN

Sie sind : 3 Stars

SIE UND NICOLS

Werden Sie nochmals bei Nicols buchen ? Vielleicht

VERFASSER

Name : Peter
Stadt : Arch
Land : Schweiz

Sehr schöne Landschaft nette Schleusenwärter.einfach toll

IHRE FAHRT

Gebuchtes Boot : Nicols 1000
Bootsname : Tonnere
Abfahrtsbasis : Venarey / Burgund (Frankreich)
Ankunftsbasis : Venarey / Burgund (Frankreich)
Abfahrtsdatum : 16/09/2016
Ankunftsdatum : 26/09/2016

DER ABLAUF IHRER FAHRT

Empfang : 4 Stars
Übergabe des Bootes : 4 Stars
Zustand des Bootes : 4 Stars
Ausstattung des Bootes : 3 Stars
Zustand der Bootsausstattung : 3 Stars
Rückgabe des Bootes : 4 Stars
Ihre Bemerkungen und Vorschläge über den Ablauf der Fahrt :
Bitte keine Elektro Kühlschränke in die Boote einbauen. Probleme mit der Lichtmaschine. Die Batterien wurden bei der Fahrt nicht aufgeladen, so dass wir immer einen Landanschluß suchen mussten.

IHRE EMPFINDUNG ÜBER IHRE FERIEN

Sie sind : 4 Stars
Welche Erinnerungen behalten Sie ihrer Ferien ?
Sehr schöne Landschaft nette Schleusenwärter.einfach toll

SIE UND NICOLS

Werden Sie nochmals bei Nicols buchen ? Ja

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Name : Marcus
Stadt : Haan
Land : Deutschland

Als Hausboot-Neulinge auf dem Canal de Bourgogne:
Sieben Tage Erholung pur! 3/3

Ankunft in Venarey und Rückfahrt

Als wir am Nachmittag des 6. Tages in Venarey ankamen, wurden wir schon von Guillaume erwartet. Er brachte mich und Oliver – den anderen Familienvater – zum Bahnhof, damit wir die Autos aus Brienon holen konnten. Der Zug vom Bahnhof „Les Laumes Alésia“ (Venaray suchen Sie im frz. Eisenbahnnetz vergebens) brachte uns in einer Stunde zurück nach Migennes. Von dort nahmen wir uns ein Taxi zurück zur Abfahrtsbasis. Zug und Taxi kosteten für uns beide zusammen rund 50 € – deutlich günstiger als die Rückführung durch Nicols, die mit über 200 € zu Buche geschlagen hätte. Manu von der Abfahtsbasis in Brienon hatte mir diesen Rückweg gleich zu Beginn wärmstens empfohlen, und es funktionierte einwandfrei. Die Rückfahrt mit dem Auto nach Venarey dauerte dann knapp 90 Minuten – für dieselbe Strecke, die wir auf dem Boot 7 Tage gebraucht hatten… ein seltsames Gefühl.

Abschluss und Fazit

Als wir ins Auto stiegen, seufzte meine Frau und sagte, dies sei der beste Urlaub gewesen, den wir je gemacht hätten. Nirgends sonst bekäme man eine derartige „Express-Erholung“ in einer Woche geboten. Recht hat sie!

Ein großes Lob geht an die Mitarbeiter von Nicols: Manu, Guillaume und Stéphane. Alle waren überaus freundlich und hilfsbereit: Als wir z. B. einmal länger vor einer Schleuse warten mussten, rief ich Manu an, der daraufhin den Schleusenwärter kontaktierte. Und auch unsere kleine „Panne“ mit der Lichtmaschine wurde schnell und kompetent behoben.

Unser Fazit: ein toller Urlaub, aber leider zu kurz. Wir kommen wieder!

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Als Hausboot-Neulinge auf dem Canal de Bourgogne:
Sieben Tage Erholung pur! 2/3

Das Leben an Bord: Steuern, einkaufen, kochen, angeln und die Ruhe genießen

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Für den Hausbooturlaub gilt: Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss. Im Gegensatz zum Reisen mit dem Wohnmobil fragt man sich nie, wohin man am nächsten Tag fahren könnte – die Route ist vorgegeben, und eine gewisse Strecke muss jeden Tag gefahren werden, damit man am Ende der Reise auch rechtzeitig am Zielhafen ankommt.

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Das „Verkehrsaufkommen“ auf dem Kanal  – wenn man es denn so nennen möchte – hält sich übrigens sehr in Grenzen. Mitte August ist immerhin Hochsaison, und uns sind täglich nicht mehr als 5 bis 10 Boote begegnet, meist ebenfalls solche von Nicols. Zwei Mal kamen uns umgebaute, ehemalige Lastkähne entgegen, dann wurde es schon mal etwas eng. Aber da alle sehr langsam fahren, ließen sich auch diese Situationen problemlos meistern.

Auf Anraten von Manu hatten wir 4 Fahrräder (mehr passen nicht aufs Schiff drauf) mitgenommen. Ein guter Rat, wie sich bald herausstellte: Die Häfen liegen nicht immer direkt in der Innenstadt, so dass man schon mal 2 oder 3 Kilometer überwinden muss, um ein Einkaufszentrum zu erreichen. Mit dem Fahrrad ist das kein Problem.

Wir hatten etwas zu viel Proviant mitgenommen. Pro Kopf ca. 15 Liter Wasser oder Apfelschorle,  Milch für die Kinder, Kaffee, Tee, ein paar Nudeln und Tomatensoße für den Notfall, Wurst und Schinken geräuchert oder in Dosen, Gewürze, Reis, Kartoffeln – das reicht vollkommen. Gerade die schweren Dinge wie Getränke sollte man aber in ausreichender Menge mitnehmen, denn später muss man entweder alles schleppen oder aber für den Rückweg vom Supermarkt ein Taxi nehmen. Was man auch in größerer Menge gebrauchen kann, sind Aufbackbrötchen: Sie lassen sich im Ofen prima fertigbacken und machen einen von den Bäckereien unabhängig. So muss niemand mit leerem Magen auf die Suche nach dem nächsten Bäcker gehen, was für die Stimmung an Bord sehr zuträglich ist! Ansonsten kann man alles Notwendige unterwegs einkaufen. Unsere Bordküche funktionierte absolut einwandfrei und wir konnten problemlos für 9 Personen kochen. Der Kühlschrank war groß und hatte sogar ein Gefrierfach.

Um auf dem Kanal angeln zu dürfen, braucht man eine Angel-Karte. Die bekommt man in vielen Kiosken, und unsere Urlauber-Wochenkarte hat 32 € gekostet. Da wir auch absolute Angel-Novizen sind, haben wir kaum etwas gefangen: ein paar kleine Welse, die wir umgehend in den Kanal zurückgesetzt haben, sonst nichts. Aber Spaß gemacht hat es dennoch!

Wenn einer steuert und ein zweiter die Schleusen mit bedient, haben die anderen viel Zeit: um den eigenen Gedanken nachzuhängen, mit den Kindern zu spielen, Fotos zu machen, die Landschaft anzuschauen, usw. Das ist der große Vorteil des Hausboot-Urlaubs – und so waren wir nach nur einer Woche so erholt wie sonst nach drei Wochen nicht. Es bleibt einem auch nichts anderes übrig, als sich auszuruhen – Hausbootfahren ist wie Entspannung auf Knopfdruck.

Die Landschaft und ihre Bewohner: Städtchen und Dörfer am Canal de Bourgogne

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Eines möchte ich vorweg sagen: Unser Boot war sehr komfortabel und gefiel uns so gut, dass wir es kaum verlassen haben. Die Strecke führte von der Basis in Brienon über St. Florentin (2. Nacht), Tonnerre (3. Nacht), Lézinnes (4. Nacht), Ancy-le-Franc (5. Nacht) und Montbard (6. Nacht) bis nach Venarey-les-Laumes (7. Nacht). Dort mussten wir das Boot dann am Morgen des 7. Tages wieder abgeben. Insgesamt haben in einer Woche 115 km auf dem Kanal zurückgelegt.

Die Menschen, die wir in den kleinen Yachthäfen getroffen haben, waren allesamt sehr freundlich und hilfsbereit. Offenbar ist es unter Bootsfahrern üblich, dem neuen Nachbar beim Anlegen zu helfen – das war in einigen Fällen wirklich sehr hilfreich.

Wirklich besucht haben wir nur Ancy-le-Franc und Montbard. Hier waren wir oben auf dem Hügel im Parc de Buffon (benannt nach einem berühmten Industriellen der Region) und sind durch die Straßen des Städtchens gewandert. Alles ganz beschaulich! Vom Boot aus sieht man fast nie Industriegebiete und Einkaufszentren, sondern meist nur die Altstädte. Die Landschaft am Kanal wechselt zwischen Wäldern, Äckern und Wiesen. Nichts Außergewöhnliches, aber alles sehr schön und gepflegt.

Lesen Sie mehr des Artikels (Teil 3/3)